Nerdwoche: Warum eigentlich Superheldinnen?

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7 comments

  1. Das hier ist jetzt viel länger geworden als beabsichtigt, entschuldigt.

    Ja, es gibt noch viel zu tun, und es gibt Misstände, die einfach nur nervig sind. Aber es gibt auch so viele grandiose, dreidimensionale, tiefe Charaktere und Geschichten. Wonder Woman ist nicht die erste, und nicht die Einzige.
    Ich liebe die Heldinnen der Serien, vor allem von Netflix. Jessica Jones, Misty Knight, die alle kein männliches Pendant haben. Und in den großen Filmen kommen die jetzt auch. Vor allem in Black Panther. Ich hab PB noch nicht gesehen, aber in Infinitiy war hab ich Shuri einfach nur geliebt!!!
    Black Widow ist mein Favorit im MCU. Man sieht immer wieder Ausschnitte aus ihrer Vergangenheit aber ich hab nicht das Gefühl, dass sie unwichtig ist, sondern, dass ihre Backstory so tief und so düster ist, dass man immer nur ein Stück erträgt.
    ….Nein, stimmt nicht, Gamora ist mein Favorit, ihr Verhältnis mit Nebula in GOTG2, und dann ihre tiefe Backstory in Infinity war. Man hat genau gesehen, woher sie kam…
    …. ok,ok, stimmt auch nicht. Valkyrie ist mein Favorit. Weil ich das gefühl hab, dass sie Spaß hat. Trotz ihrer finsteren Vergangenheit, trotz ihres Traumas. Sie macht ihr Ding und hat Spaß dabei.

    Die Comicbuchbeispiele die im Artikel gebracht werden, sind für mich eigentlich Beispiele für gelungene Charaktere:
    She- Hulk ist eine Anwältin, die Angst davor hat, als sie selbst nicht gut genug zu sein, und sich in die Figur der She-Hulk flüchtet. Nachdem sie aus Stark Tower geworfen wurde, weil sie zu viel Party gemacht hat (meine persönlich unrealistischste Szene aller Comichefte ever), wird sie in einer Anwaltskanzlei angestellt, die sich auf Fälle gegen Superhelden spezialisiert. Um diese lösen zu können, muss Jennifer alle ihre Fähigkeiten kombinieren: ihre Ausbildung als Anwältin, ihr Netzwerk und ihr intimes Wissen über Superhelden, und ja, manchmal, aber ganz selten, ihre Körperkraft als She-Hulk.
    She-Thor. Es gibt keinen Charakter namens She-Thor. Wer den Hammer hat und würdig ist, ist Thor. Der erste Thor war Odinsson, der derzeitige Thor ist Jane Foster (deswegen ist der aktuelle Thor weiß). Übrigens hat sie ein Riesenproblem damit, dass es ihrem Ex so schlecht geht, sie hat Krebs und jede Verwandlung in Thor zehrt ihre Kräfte auf. Sie könnte den Hammer sie heilen lassen, aber dadurch würde sie ihre Menschlichkeit verlieren, und dadurch würde sie aufhören, sie selbst zu sein.

    In beiden Beispielen haben die Figuren absolut individuelle Probleme, und sind das Gegneteil eines Abziehbildes. Warum werden also gerade die Beiden immer als Beispiel für eindimensionale Charaktere herangezogen?

    Stattdessen kommen wir bei jedem einzelnen Frauencharakter zu dem Schluss „nicht gut genug“, wiegen wir eine Frau gegen die andere ab, und werten im Endeffekt dabei alle ab. immer heißt es “wir brauchen mehr Superheldinnen… aber nicht so, nicht deep genug… so auch nicht, blödes Kostüm… nein, so auch nicht…. und überhaupt, muss es denn immer mit Gewalt sein? (das Killerkriterium)” Ich würde mir wünschen, dass wir auch mal das positive sehen können, das was wir erreicht haben und wohin wir wollen.

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  2. Alles sehr gute Punkte, Tina.
    Für mich ist denke ich das Hauptproblem – und so habe ich Michelles Beitrag auch verstanden – dass wir diese tollen Heldinnen haben, aber nichts mit ihnen machen oder nicht genug. Der Fokus wird auf die Helden gelegt und Leute wie Valkyrie, Gamora – ich guck IW erst heute Abend, bitte nicht spoilern! – und Black Widow sind trotz der Einblicke, die wir bekommen, immer noch nur Nebencharaktere … :(

    Selbst so wunderbare Charaktere wie Peggy Carter, die ihre eigene Serie bekommen werde an die Seite gedrängt durch merkwürdige Plots, die einfach nicht zum Charakter passen (ebenso das BW/Hulk Ding aus Ultron) und das ist für mich einer der Punkte, an denen noch gearbeitet werden muss … das den Heldinnen die Chance gegeben wird IHRE Geschichte zu erzählen und nicht die ihres iwie grade aufgeploppten Love Interests …

    Nur zur Info: Michelle meinte Thor Girl – musste ich aber auch erst nachschauen: https://en.wikipedia.org/wiki/Thor_Girl

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  3. Da stimme ich absolut zu. Aber auch da würde ich gerne tiefer gehen, diskutieren, wo wir herkommen, was wir schon erreicht haben. Ich bin ja schon uralt, und ich erinnere mich noch dran, wie weibliche Charaktere ausschließlich Love Interests waren, und oft an den Plot geradezu schmerzhaft rangetackert (wenn du Age of ultron schlimm fandest, die ersten xmen waren grausig) . Dann bekamen sie eine eigene Sache, und die Loveplots wurden etwas besser. Aktuell sind Frauencharaktere in erster Linie Nebencharaktere. Aber es sind starke Charaktere. Wenn der Film Thor heißt, dann heißt das nun mal, dass Thor der Hauptcharakter ist. Aber Val ist ein Charakter so stark wie Hulk, wie Hela und wie der Grandmaster. Du kannst sie nicht aus dem Film rausholen, ohne diesen im Ton nachhaltig zu verändern. Negasonic Teenage Warhead ist für viele der Lieblingschar aus Deadpool. Sie ist nicht so ausgearbeitet wie Val, aber sie ist quasi der weibliche Gegenpart von Deadpool, und es passt.
    Der nächste Schritt, wie du sagst, sind gute Filme mit Frauen in der Hauptrolle, und, und das ist mir fast noch wichtiger: mehr Frauen in allen Rollen. Die Marvelzahl ist derzeit 3. Es gibt 3 Frauen in jedem Film (Thor: Val, Hela, Topaz; Avengers: Black Widow, Scarlett Witch, Maria Hill, GOTG2: Gamora, Goldene Kree-Tante, Mantis), und alle anderen Rollen werden mit Männern besetzt (ich weiß, ich unterschlage grad die anderen Krees, sagen wir named chars?) Und Frauen, die nicht zwanghaft einen Love interest haben müssen. Und wenn love interest, dann bitte einen besseren.
    und wenn wir schon mal dabei sind: ICH WILL EINE LEGOFIGUR VON GENERAL LEIA!!!! WIE KONNTEN DIE DAS UNTERSCHLAGEN???

    ps: Thor girl kannte ich jetzt tatsächlich ncoh nicht. Taugen die Comics was?

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  4. Ich kenn die ersten X-Men Filme noch und Logan/Jean/Scott ging mir da auch gewaltig auf den Keks … aber ja, was das angeht, haben sich die Erzählungen schon gewaltig gemausert, auch wenn noch immer viel Arbeit reingesteckt werden muss, damit es stimmiger und nicht so … uärgs ist …

    Alternativ machen wir dich einfach so berühmt, dass deine Mamas verfilmt werden, dann sehen die mal, wie man gute Heldinnen schreibt. :D

    P.S. Kann ich nichts zu sagen und Michelle wird vermutlich erst später reingucken.

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